Wartezeit und Sofortschutz: Wie schnell zahlt die Sterbegeldversicherung?
Die meisten Sterbegeldtarife arbeiten mit einer Wartezeit von 24 bis 36 Monaten für Erkrankungsfälle. Tritt der Tod innerhalb dieser Frist durch eine Krankheit ein, leistet der Versicherer eine reduzierte Summe — meist die Beitragsrückgewähr plus eine kleine Verzinsung.
Sofortschutz für Unfalltod
Der Unfalltod ist in nahezu allen Tarifen vom ersten Tag an in voller Höhe versichert. Stirbt die versicherte Person also durch einen Verkehrsunfall, Sturz, Brand oder anderen Unfall, wird die volle Versicherungssumme ausgezahlt — unabhängig davon, ob der Vertrag erst zwei Wochen oder zwei Jahre alt ist.
Tarife ohne Wartezeit
Einige Anbieter werben mit „Sofortschutz ab Tag 1 auch im Krankheitsfall". Diese Tarife verlangen jedoch in der Regel:
- vollständige Gesundheitsprüfung
- höheren Beitrag
- bestimmtes Höchsteintrittsalter (oft Alter 70)
Praxis-Tipp
Wer in fortgeschrittenem Alter abschließt, sollte die Wartezeit klar einkalkulieren. Selbst bei 36 Monaten Wartezeit ist die Versicherung sinnvoll, weil die Beitragsrückgewähr im Krankheitsfall einen Großteil der eingezahlten Beiträge zurückgibt — der Unfalltod-Schutz aber sofort greift.
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