Sterbegeldversicherung vs. Risikolebensversicherung — was ist der Unterschied?
| Merkmal | Sterbegeldversicherung | Risikolebensversicherung |
|---|---|---|
| Zweck | Bestattungskosten | Hinterbliebenen-Absicherung |
| Versicherungssumme | 3.000 – 15.000 € | 50.000 – 500.000 € |
| Laufzeit | lebenslang (bis zum Tod) | befristet (10–30 Jahre) |
| Beitragsrückgewähr | ja | nein |
| Auszahlung | immer (Wartezeit beachtet) | nur bei Tod innerhalb der Vertragslaufzeit |
| Zielgruppe | Senioren 50+ | Familien, junge Eltern |
| Gesundheitsfragen | oft keine | meistens umfangreich |
Wann welche Variante?
Sterbegeld passt, wenn …
- die Person über 50 Jahre alt ist
- nur die Bestattung gesichert werden soll
- keine oder nur sehr eingeschränkte Gesundheitsprüfung gewünscht ist
- lebenslange Sicherheit gewünscht ist (Vertrag endet nicht mit 67)
Risikoleben passt, wenn …
- Familienangehörige oder ein Immobilienkredit abgesichert werden müssen
- hohe Versicherungssumme nötig ist
- die versicherte Person in der Lebensmitte steht (25–60 Jahre)
- Beiträge im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat ausreichen
Kombination möglich
Beide Versicherungen schließen sich nicht aus. Eine Familie kann eine Risikoleben für die Hauptverdiener abschließen — und gleichzeitig für die Großeltern eine Sterbegeldversicherung, die später die Bestattungskosten deckt, ohne dass die Familie zusätzlich Geld zur Verfügung stellen muss.
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